Nächstes Jahr wieder acht
Originalgeschichte
Puzzle situation
Zwanzig Jahre lang geschehen in der Kleinstadt jedes Jahr im Juli in derselben Nacht zwei Dinge: Ein Kind, das im Jahr zuvor verschwunden war, kehrt barfuß nach Hause zurück, während gleichzeitig ein anderer achtjähriger Junge verschwindet. Die zurückkehrenden Kinder sind unverletzt, erinnern sich aber überhaupt nicht an das fehlende Jahr. Sie wissen nur noch, dass sie ein Haus mit offener Tür betraten und einen Bissen Reis vom Opfertisch stahlen. Dann ruft eine alte Frau im Haus den vollen Namen eines fremden Jungen. Dieses Jahr folgt ein Detektiv den Hinweisen bis zu dem Haus. Als er die Tür aufbricht, nennt ein Junge die alte Frau vertraut «Mama», während ein anderer Achtjähriger gerade den Opferreis hinunterschluckt. Die alte Frau blickt auf das Kinderporträt auf dem Opfertisch und spricht den Namen darunter aus. Für einen Augenblick geht das Licht aus. In der Dunkelheit stößt ein Junge weinend den Detektiv beiseite und läuft barfuß auf die Straße. Der Detektiv erkennt in ihm das im Vorjahr verschwundene Kind. Im Haus bleibt nur der andere Junge. Er umarmt die alte Frau geübt und nennt sie «Mama». Sie streichelt sein neues Gesicht und sagt leise: «Such nächstes Jahr wieder einen Achtjährigen für Mama aus.»
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